Thema

Das Verhältnis von Kunstfreiheit und der ethischen Verantwortung von Kulturinstitutionen ist ein spannungsvolles: Wer z.B. die Diskussionen um die documenta 15 und auch die Berliner Debatte um das Thema Kunstfreiheit und Diskriminierung verfolgt hat, weiß, dass die Werte und Positionen, um die es hier geht, oft nicht leicht zu vereinen sind. Oft wird die Entwicklung und Implementierung von „Code of Conducts“ als Instrument für Kultureinrichtungen ins Spiel gebracht, um das Spannungsfeld zu navigieren.

Im Rahmen des Workshops „Antidiskriminierung, Kunstfreiheit & Co(des of Conduct) – Möglichkeiten und Grenzen von Verhaltenskodizes im Museum“ setzten sich die Teilnehmenden, eingeführt und angeleitet von Organisationsberaterin Theresa Schnell, anhand konkreter Beispiele damit auseinander, was ein „Code of Conduct“ ist, wie er wirksam werden kann und wo die Grenzen liegen. Reflektiert wurden Argumente für und gegen „Code of Conducts“, mögliche Entscheidungswege für das eigene Haus sowie die Frage, wie „Code of Conducts“ entwickelt und lebendig gehalten werden können.

Workshopleitung

Porträt Theresa Schnell
Foto: Fernanda Vilela

Theresa Schnell berät als Teil der METRUM Managementberatung GmbH Kultureinrichtungen, deren Träger und kulturpolitische Akteure. 

Zu den Kurzbiografien der über 40 Expert*innen aus Praxis und Theorie, die an unserer Jahrsestagung 2024 beteiligt waren, kommen Sie, wenn Sie auf den Button klicken.

Fotos: Yanina Isla © Berliner Museumsverband

Stimmungsbild der Teilnehmenden

Impulse der Teilnehmenden für die Museumspraxus

  • Ein Code of Conduct steht im Kontext von
    • Rechtlichen Rahmenbedingungen
    • Anderen Dokumenten wie z.B. Hausordnung, leitbild, Arbeitsverträgen, Awarnesskonzept uvm.
    • Konkrete Maßnahme
  • Ein Code of Conduct kann ein Kritallationspunkt sein
    • Sprechen über z.B. Diskriminierungsformen und Defintion der selben
    • Anwedundg der getileten Werte, Wirskamkeit im Konkreten
  • Ein Code of Conduct kann anlass- und Zielgruppenspezfisch ganz unterschiedliche Themen haben
    • Schutz vor Machtmissbrauch
    • Verhinderung von Diskriminierung,
    • Schutz von Kunst-/ Meinungsfreiheit uvm.

Weiterführende Angebote

Digitale Lunch-Break-Reihe „Mittendrin. Handlungsfähig in unruhigen Zeiten“. Aufzeichnung und Infoblatt zum Vortrag von Theresa Schnell und Benjamin Andrae. 

Auf unserer Themenseite „Demokratie“ finden Sie Beispiele für Code of Conducts aus unterschiedlichen Kultursparten.

Weitere Workshops der Jahrestagung