Thema

Im Workshop setzten sich die Teilnehmenden mit diversen Erscheinungsformen von Antisemitismus auseinander und Kontinuitäten, die bis heute wirken. Der Ansatz der Widerspruchstoleranz als ein wichtiges Konzept der politischen Bildung wurde anhand erprobter Methoden zu kontroversen Themen wie z.B. dem „Nahostkonflikt“ / israelbezogener Antisemitismus und antisemitische Bildsprache praxisnah vorgestellt sowie die Rolle von Emotionen diskutiert. Die Teilnehmenden tauschten sich über Fallstricke in öffentlichen Debatten, persönliche Zugänge, Erfahrungen im Arbeitsalltag  und diskriminierungskritische Präventionsansätze aus. Ebenso reflektierten die Teilnehmenden Chancen und Herausforderungen antisemitismuskritischer Bildung und wie bestimmte Zielgruppen durch die (Neu-)Gestaltung pädagogischer Programme erreicht werden könnten.

Workshopleiter*innnen

Porträt Désirée Galert

Désirée Galert, Leiterin Pädagogik/Praxisstelle Bildung und Beratung bei der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus KIgA e.V.

Zu den Kurzbiografien der über 40 Expert*innen aus Praxis und Theorie, die an unserer Jahrsestagung 2024 beteiligt waren, kommen Sie, wenn Sie auf den Button klicken.

Stimmungsbild der Teilnehmenden

Impulse der Teilnehmenden für die Museumspraxis:

  • Mehr Freiheit, Mut und Demokratie wagen”
  • Wahrnehmung & Tolerant von Widerspr+chen
  • Marginalisierungen nicht gegeneinander ausspielen
  • Emotionen Raum geben (Und was ist deine Geschichte?)
    • Einen sicheren Raum für alle
    • Multiple Perspektiven sichtbar machen
  • Alle stimmen zählen!
  • Kein aktinoismus in Förderungen sondern langfristige & nachhaltige Strukturen schaffen & auf bestehende Kompetenzen und Expertisen (lokal) zurückgreifen und diese finanziell fördern

Weitereführende Informationen

Weitere Workshops der Jahrestagung