Thema

Mit welchen Mitteln können Museen sichtbar „Haltung zeigen“? Wie findet man die zum jeweiligen Haus passende Form? Welche Formate gibt es für Institutionen, um sich miteinander zu solidarisieren? Fragen wie diese beschäftigen derzeit viele Museen.

Der Workshop „Von der Freien Szene lernen: Wie solidarisch handeln und öffentlich Position beziehen“ ermöglichte den Teilnehmenden, begleitet durch Franziska Pierwoss, den Blick über den Tellerrand des Museumsbereichs: Die Teilnehmenden lernten Beispiele aus der Freien Szene kennen, um davon ausgehend im zweiten Teil des Workshops in Kleingruppen die Übertragbarkeit für den Museumsbereich zu diskutieren. Anhand von praktischen Fallbeispielen wurden Möglichkeiten der öffentlichen Positionierung und solidarischer Aktionen gemeinsam durchgespielt und reflektiert.

Workshopleiterin

Porträt Franziska Pierwoss

Referentin

Porträt Margarita Tsomou

Franziska Pierwoss arbeitet als Künstlerin im Bereich Performance und Installation. Margarita Tsomou ist griechische Kulturwissenschaftlerin, Autorin, Dramaturgin, Theatermacherin und Kuratorin für Theorie und Diskurs am HAU-Hebbel am Ufer in Berlin.

Zu den Kurzbiografien der über 40 Expert*innen aus Praxis und Theorie, die an unserer Jahrsestagung 2024 beteiligt waren, kommen Sie, wenn Sie auf den Button klicken.

Stimmungsbild der Teilnehmenden

Impulse der Teilnehmenden für die Museumspraxis:

  • Bestehnde Formate umsetzen
  • ‘Spielregeln’ zu Anfang der Zusammenarbeit kommunizieren
  • Offen für alle Diskurse
  • Ansprechbarsein: Souveränität üben, was sage ich, wenn…
  • In Kontakt mit allen Beteiligten treten
  • Ausstellung im Museum vs. Veranstaltung im Museum
  • Bündnisse bilden
  • AG’s quer durch alle Abteilungen
  • Umverteilung

Weitereführende Informationen

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