Thema
„Wir alle kennen das: Auf der Arbeit, im Sportverein, in der Familie oder auf der Straße fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, hätten gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen.“ So beschreibt die Initiative „Die Stammtischkämpfer*innen“ Situationen, bei denen sie mit ihren Seminaren ansetzen. Diese sollen Menschen befähigen, souverän auf abwertende und diskriminierende Bemerkungen zu reagieren.
In diesem Workshop wurden gängige diskriminierende Parolen und Argumentationsmuster untersucht und erprobt, wie es gelingen kann, das Wort zu ergreifen und für solidarische Alternativen zu streiten statt für Ausgrenzung und Rassismus. Die Teilnehmenden diskutierten anhand von konkreten Situationen aus ihrer Praxis, inwieweit diese auch für den Arbeitsalltag im Museum Anwendung finden können.
Workshopleiter*innnen
Steffi Blandow-Wechsung und Sara Merkel sind Teil von Die Stammtischkämpfer*innen.
Zu den Kurzbiografien der über 40 Expert*innen aus Praxis und Theorie, die an unserer Jahrsestagung 2024 beteiligt waren, kommen Sie, wenn Sie auf den Button klicken.
Stimmungsbild der Teilnehmenden
Impulse der Teilnehmenden für die Museumspraxis:
- Codes of Conduct/Hausordnung als Rahmen geben Sicherheit, machen Haltung der Institution deutlich
- Empowerment & Fortbilung der Mitarbietenden, damit sie Haltung durchsetzten können
- Austausch ermöglichen, voneinander lernen, solidarisch sein
Weitereführende Informationen
Auf unserer Themenseite „Demokratie“ finden Sie mit weiterführende Links, Leitfäden und Ansprechpartner*innen zum Themenkomplex „Antidemokratische Angriffe“.





