Fort- und Weiterbildungen sind ein wesentlicher Bestandteil der umfassenden Ausbildung von Volontär*innen. Da es in Berlin bislang kein flächendeckendes Angebot gibt, haben sich mehrere Berliner Museen entschlossen, verstärkt in diesem Bereich zusammenzuarbeiten.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht von Workshops, Einführungen und weiteren Angeboten für Volontär*innen, die von Berliner Museen in Eigenregie organisiert werden. Einige Häuser öffnen ihre internen Schulungen nun auch für Volontär*innen aus anderen Institutionen; andere Museen entwickeln speziell für diesen Zweck Angebote. Die Teilnehmer*innenzahl ist jeweils begrenzt.
Die Teilnahme an den Angeboten ist kostenlos.
Mitmachen!
Weitere Museen sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Angeboten zu beteiligen! Art, Thema und Umfang der Fortbildungen können von den teilnehmenden Museen individuell gestaltet werden. Klicken Sie auf den Button und tragen Sie Ihr Angebot in das Formular ein.
Angebote 2026
Derzeit sammeln wir Angebote für das Jahr 2026, die dann hier veröffentlicht werden. Einige Angebote aus dem Jahr 2025 werden erneut angeboten.
Angebote 2025
Provenienzforschung / Deutsches Technikmuseum
am 28.04.2025 von 10 – 12 Uhr, Ort: Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Str. 9, 10963 Berlin (Haupteingang)
Die Abteilung Provenienzforschung berichtet über die Sammlungsgeschichte und den Sammlungsbestand des 1982 gegründeten Deutschen Technikmuseums und stellt am Beispiel der eigenen Sammlung die Provenienzforschung mit ihren Zielen, Methoden und Quellen vor. Anhand einzelner Objekte wird auf die verschiedenen Unrechtskontexte, mit denen sich die Provenienzforschung befasst, eingegangen
Nachhaltigkeit in Museen / Staatliche Museen zu Berlin – Institut für Museumsforschung
Grundlagen des Museumsmarketings / Berlinische Galerie
am 02.07.2025 von 11 – 12.30 Uhr, Ort: Berlinische Galerie, Eberhard-Roters-Saal
Anhand verschiedener Fallbeispiele aus der Praxis der Berlinischen Galerie werden Einblicke in das Feld des Museumsmarketings gegeben und diskutiert. Das Angebot wird durchgeführt von Sascha Perkins, Leitung Kommunikation und Bildung.
Täterschaft vermitteln. Historisch-politische Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus / Stiftung Topographie des Terrors
am 10.09.2025, 14-17 Uhr, Ort: Dokumentationszentrum Stiftung Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin
In einer Führung über das historische Gelände und durch die Dauerausstellung „Topographie des Terrors“ betrachten wir die Überreste und Spuren der einstigen Zentralen von Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt und geben einen Einblick in die innere Struktur des NS-Terrorapparates. Anschließend behandeln wir die Frage, wie man sich dem Thema NS-Täterschaft annähern kann und sprechen über unsere pädagogische Praxis.
Inklusion in historischen Gebäuden und Ausstellungen / Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
am 17.09.2025, 13 – ca. 16 Uhr, Ort: Wissenschafts- und Restaurierungszentrum, Zimmerstrasse 10, Potsdam
Das Angebot wird durchgeführt von Wilma Otte, Mitarbeiterin Bildung und Teilhabe, Beauftragte für Inklusion, SPSG.
Hörst du noch oder fühlst du schon? Musik im Museum als Potenzial für multisensorische Vermittlungsangebote / Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung
am 24.09. 2025, 14 – 16 Uhr, im Musikinstrumenten-Museum
Staatliches Institut für Musikforschung
Eingang Ben-Gurion-Straße, Treffpunkt an der Museumskasse
Musik ist eine sinnliche Angelegenheit. Wie wir Klang fühlen und wie er auf uns wirkt, das kann das Erleben einer Ausstellung sehr beeinflussen. Kann man Klänge malen oder sich durch eine Melodie in eine andere Zeit versetzen lassen? Hier stehen die neu entwickelten Vermittlungsformate des Forschungsprojekts sense:ability im Mittelpunkt. Hinhören, ausprobieren und mitmachen ist das Motto. Wir freuen uns auf euch!
Das Angebot wird durchgeführt von Mireya Salinas, Kulturelle Bildung und Veranstaltungen, Projektleitung sense:ability
Organisationsentwicklung / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss
am 1.10.2025 von 10-12 Uhr
Museen verändern sich ständig. Organisationsentwicklung legt ihren Fokus auf Kommunikationswege und Entscheidungsprozesse in der Institution. Organigramm, Projektteams, Abläufe, Meetings und die Organisationskultur stehen im Zentrum. Dazu kommt die Ausrichtung an Zielen und Wirkungsorientierung und entsprechende Evaluationen. In diesem Workshop erhalten Sie einen Einblick in das Themenfeld Organisationsentwicklung und die Praxis der Stiftung Humboldt Forum.
Das Angebot wird durchgeführt von Irene Knava, Leiterin Stabsstelle Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement.
Vermittlungsarbeit mit freiberuflichen Referent*innen – rechtliche und praktische Aspekte / Stiftung Berliner Mauer
am 10.10.2025 von 9.30-11.30 Uhr, Ort: Dokumentationszentrum, Bernauer Straße 111, Seminarraum 4
Wir behandeln die rechtlichen Grundlagen der Zusammenarbeit, einschließlich Vertragsgestaltung, sowie praktische Aspekte wie Kommunikation, Auftragsvergabe, Qualitätssicherung und finanzielle Abwicklung.
Ziel ist es, den Teilnehmenden Sicherheit im Umgang mit freiberuflichen Referent*innen zu geben und einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.
Diese Fortbildung ist bereits ausgebucht.
Aufbau und Umsetzung einer Social Media Strategie für Museen / DDR-Museum
am 23.10.2025 von 10-12 Uhr Ort: Konferenzraum DDR Museum, Sankt Wolfgang-Str. 2, 10178 Berlin
Wir behandeln zentrale Elemente einer erfolgreichen Social Media Strategie, einschließlich Zielgruppenanalyse, Content-Planung, Kanalwahl und Erfolgsbewertung. Anhand verschiedener Fallbeispiele aus der Praxis des DDR Museum werden Einblicke in das Feld der Social Media Arbeit gegeben. Das Angebot wird durchgeführt von Nic Mattick, Leitung Social Media & Content.
Die Fortbildung ist bereits ausgebucht.
Biografische Ansätze in der historisch-politischen Bildung / Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
am 29.10.2025 von 13:30 bis 16:30, Ort: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Str. 5, 12439 Berlin (vor Baracke 2)
Biografische Zugänge eröffnen eine Perspektive auf die Geschichte des Nationalsozialismus, die über Institutionen, Strukturen und Gesetze hinausreicht und den Blick auf einzelne Menschen, ihre Handlungen und Entscheidungen lenkt. In der historisch-politischen Bildungsarbeit hat sich die biografische Methode als ein zentraler Ansatz etabliert. Bei einer Führung über das Gelände des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit sowie durch die Sonderausstellung „Vergessene Befreiung – Zwangsarbeiter:innen in Berlin 1945“ setzen wir uns mit Potenzialen und Grenzen dieses Zugangs auseinander. Anschließend treten wir mit Mitarbeiter:innen der Bildungsabteilung über deren praktische Anwendung in Workshops in den Austausch.
Das Angebot wird durchgeführt von Simon Stöckle und Daniela Geppert.
Verfügbare Plätze insgesamt: 25
Anmeldung per Mail an: stoeckle@topographie.de
