Für eine achtsame, aufmerksame und respektvolle Gesprächskultur

Im Rahmen unserer Jahrestagung 23 heißen wir Menschen mit unterschiedlichen und vielfältigen Expertisen, gesellschaftspolitischen Positionierungen, Lebenswegen und Erfahrungen willkommen. Diese Pluralität fördern und begrüßen wir ausdrücklich. 

Für ein Klima, in dem alle zu Wort kommen und unterschiedliche Perspektiven produktiv zusammengeführt werden können, ist eine interessierte und aufmerksame Gesprächskultur eine entscheidende Grundlage. Wir plädieren für Offenheit zu verschiedensten Positionen, sofern diese keine Diskriminierung oder Grenzüberschreitung enthalten. Aufgrund dessen haben wir uns für ein Awareness Konzept entschieden, dass alle Teilnehmenden der Tagung aktiv zur Mitgestaltung eines möglichst sicheren, respektvollen und sensiblen Raums auffordert und gleichsam das Vertrauen und die Sicherheit für von Diskriminierung und Gewalt betroffener Personen fördern soll.

Leitlinien der Tagung

  1.  Wir gehen bewusst, wertschätzend und respektvoll miteinander um.
  2. Wir übernehmen Verantwortung für das eigene Denken und Handeln.
  3. Wir übernehmen Verantwortung füreinander.
  4. Wir wahren die eigenen Grenzen und die anderer.
  5. Diskriminierungen, Grenzüberschreitungen und gewaltvolles Verhalten und Verhältnisse, wie z.B. rassistische, antisemitische, sexistische, ableistische oder vergleichbare Übergriffe werden benannt, verhindert und abgebaut.
  6. Betroffenen Personen wird geglaubt, sie werden unterstützt und empowert, mit Diskriminierungen und verletzendem Verhalten umzugehen. 

Diskriminierungen können absichtlich geschehen, in den meisten Fällen passieren sie jedoch unbeabsichtigt. Übergriffe, die dazu führen, dass ein weiteres angenehmes und produktives Miteinander während der Veranstaltung nicht mehr möglich ist, können zu einem Veranstaltungsausschluss führen.

Awareness-Team

Uns ist bewusst, dass auch die Jahrestagung „Wissen im Wandel. Eine Neuverortung des Museums!?“ nicht frei von gesamtgesellschaftlichen Machtstrukturen sind. Während der gesamten Tagung ist das geschulte Awareness-Team von SAME BUT DIFFERENT – bestehend aus Runa Hoffmann und Yousra Ysa – für alle Teilnehmenden ansprechbar. Im Falle von Diskriminierung oder Grenzüberschreitung, bei dem Wunsch nach einem Rückzugsort oder dem Bedürfnis nach Austausch zum Themenkomplex Awareness sowie Diversität und Diskriminierung steht SAME BUT DIFFERENT den Teilnehmenden zur Seite.

Das Awareness-Team kann über verschiedene Wege erreicht werden. Nach Kontaktaufnahme kann es ggf. einen kurzen Moment dauern, bis die verantwortliche Person vom Team gefunden wird.  

  • E-Mail: Vor, während und nach der Konferenz unter hallo@diversityberlin.de. 
  • Telefon: Während der Veranstaltung telefonisch oder per SMS und WhatsApp unter 0157 541 282 36. 
  • QR-Code: Auf den Aushängen der Veranstaltung und auf dem Programm befindet sich ein QR-Code, über den das Awareness-Team kontaktiert werden kann. 
  • Im Awareness-Raum (ist vor Ort ausgeschildert)
  • Auch das Veranstaltungsteam stellt auf Wunsch gerne schnell und ohne Erklärungsbedarf den Kontakt zu SAME BUT DIFFERENT her.

Wenn es zu einem Zwischenfall kommen sollte, zu dem das Awareness-Team dazu gerufen wird, entscheidet immer die negativ betroffene Person, welche Unterstützung gewünscht wird. Gemeinsam mit dem Awareness-Team werden Umgangs- und Handlungsmöglichkeiten gesucht. 

Das Awareness-Team steht negativ betroffenen Personen auch im Nachhinein zur emotionalen Unterstützung oder der Vermittlung von weiteren Hilfsangeboten zur Verfügung. Auch der ausübenden Person können im Nachgang vom Awareness-Team Hilfs- und Bildungsangebote für die zukünftige Vermeidung solchen Verhaltens vermittelt werden.